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Der Heimatverein im Strom der Zeit

Es begann still und leise. Im Jahre 1953 lud der damalige Amtsdirektor Johann Herchenbach ein: Hans Guth, Heinrich Jung, Paul Reuter, Hans Windscheif und Johann Zimmermann. Herr Herchenbach wollte dem Erwerbszweig Tourismus zusätzlichen Auftrieb geben.
So gründete sich der Heimat- und Verkehrsverein Winterscheid:

Vorsitzender: Paul Reuter
Schriftführer: Johann Zimmermann
Kassierer: Hans Guth
Beisitzer: Heinrich Jung, Hans Windscheif

Aus den ersten Jahren des Bestehens sind nur spärliche Nachweise erhalten. Es gab keine Mitgliederlisten, da einfach alle Winterscheider Bürger als Mitglieder angesehen wurden. Der finanzielle Rückhalt wurde durch jährliche Haussammlungen erbracht. Es wurden vorzugsweise Ruhebänke in Eigenleistung gefertigt und an Aussichtspunkten aufgestellt.

Die erste große Aktion des Vereins begann am Montag, dem 29.06.1959 mit der Gestaltung des Dorfweihers.

Im Dezember 1963 veranstaltet der Heimat- und Verkehrsverein den ersten Altentag.

1966
gibt Paul Reuter den Vorsitz im Heimat- und Verkehrsverein ab, er übernimmt den Bürgermeisterposten der noch eigenständigen Gemeinde Winterscheid, bleibt jedoch 2. Vorsitzender im Verein. Den Vorsitz übernahm Kasper Halber. Er erkannte die Möglichkeiten, die in diesem Verein steckten.

Somit präsentierte sich 1967 folgender mitgliedstarker Vorstand:

1. Vorsitzender: Kasper Halber
2. Vorsitzender: Paul Reuter
1. Kassierer: Bertram Siebertz
2. Kassierer: Walter von Hovora
Sachverwalter: Cyrill Kornienko (Bänke und Wanderwege), Josef Krämer (gärtnerische Anlagen)
Beisitzer: Josef Alda, Wilhelm Becker, Josef Kleff, Peter Knecht sen., Wilhelm Peters, Hermann Schmidt , Stefan Schönenberg, Willi Wirtz,
Johann Zimmermann

Man wagte sich an die Renovierung der Peterskapelle, die innen und außen kein schönes Bild auswies.
Der Heimat- und Verkehrsverein wollte nicht ausschließlich dem Dorf dienen.

Auch die zur Kirchengemeinde zählenden Aussenorte stellten Vertreter zur Mitarbeit im Vorstand:

Fußhollen: Wilhelm Esch
Hatterscheid: Peter Knecht sen.
Litterscheid: Heinrich Walterscheid

Das Amt des Geschäftsführer übernahm der pensionierte Lehrer Heinrich Baum.

1969 begann der erste Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden", der damalige Bürgermeister und 2. Vorsitzende des Vereins, Paul Reuter, überredete den Amtsdirektor Becker, Winterscheid anzumelden. Es war etwas ganz neues und man wusste zu wenig, umso überraschender war, dass Winterscheid hinter Neunkirchen und vor Much den 2. Platz belegte.

1971 zum zweiten Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" hatte Winterscheid eine allgemeine Euphorie erfasst. Die Neugestaltung des Dorfweihers begann. Das Weiherbecken wurde verkleinert und ein Weg mit Ruhebänken ringsherum angelegt. Auch die Jungendlichen wurden angesprochen mit den Bürgern gemeinsam Winterscheid herauszuputzen.
Winterscheid belegte wieder den zweiten Platz hinter Oedekoven und nominierte sich hiermit für den Landeswettbewerb. Winterscheid wurde mit einer Bronzeplakette ausgezeichnet.
Leider hatte das Ergebnis (2. Platz hinter Oedekoven) ein unerfreuliches Nachspiel. Jemand aus dem Vorstand hatte dem Vorsitzenden Kasper Halber unberechtigt ein Versäumnis vorgeworfen. Kasper Halber zog leider die Konsequenz und gab den Vorsitz trotz aller Verdienste verärgert ab.
Am 29.11.1971 musste in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand gewählt werden. Mehrere vorgeschlagene Personen lehnten ab. Heinz Kemper sprang in die Bresche und übernahm das mittlerweile schon belastende Amt des 1. Vorsitzenden. Mit Kasper Halber schied auch H. Baum aus Altersgründen aus.

So kam folgernder Vorstand zustande:
1. Vorsitzender: H. Kemper
2. Vorsitzender: P. Reuter
Kassierer: E. Fronzek
Schriftführer H.Blasberg
Die bisherigen Beisitzer, die Orts- und Vereinsvertreter wurden "on bloc" wiedergewählt.

Als neuer Name galt seither: Heimatverein Winterscheid e.V.
Die Satzung wurde von H. Blasberg verfasst. Sie wurde einstimmig angenommen.

1973, ein erster Höhepunkt in der Entwicklung des Heimatvereins. Die Jahreshauptversammlung brachte wieder eine Veränderung im Vorstand. Heinz Kemper trat als 1. Vorsitzender ab. Paul Reuter war wieder willens den Vorsitz zu übernehmen. Heinz Kemper wurde gedankt für eine Amtsübernahme in der Notsituation und wurde 2. Vorsitzender. Die weiteren Mitglieder verblieben.
Der Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" stand wieder an. Die Begeisterung und Anteilnahme war sehr groß. Der Bekanntheitsgrad im Rhein-Sieg-Kreis wuchs an. Das Dorf veränderte sich positiv. Man erkannte was die Bürger selbst leisten konnten. Man belohnt sich selbst! Man wurde belohnt.
Die alten Grabkreuze wurden wieder rings um die Kirche aufgestellt, wo sie auch bis 1836 standen. Die Weiheranlage war fertig gestellt. In der Turmstrasse entstand mit Hilfe des Heimatvereins ein Spielplatz.
Die große Überraschung war der 1. Platz im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" und die Silbermedaille im Landeswettbewerb.

1974 entsteht die Wanderhütte auf der Stachelhardt.
Am 1. Mai findet der erste Volkswandertag des Heimatvereins Winterscheid statt. So hat sich der Verein auch diesem beliebten Volkssport angenommen und bis heute immer am 1. Mai eines jeden Jahr veranstaltet.

1975 wird das alte Rennenbergkreuz renoviert. Der Pastoratsgarten wird neu gestaltet. Teile der alten Wirtschaftsgebäude werden entfernt und ein Rasenplatz mit kaum genutzter Bocciabahn angelegt.
Der Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" bringt in diesem Jahr den 2. Platz 3 Punkte hinter Windeck, jedoch beim Landeswettbewerb erringt Winterscheid die Silbermedaille vor Windeck mit Bronze.

1976 entsteht die Freizeitanlage "Drückesiefen". Durch die Straßenführung war am Drückesiefen eine wüste Schlucht entstanden, diese wurde verfüllt und es entstand mit Hilfe einer ansehnlichen Summe vom Naturpark "Bergisches Land" eine Freizeitanlage. Die gesamte Anlage war und ist sehr arbeitsintensiv. Vom Aufräumen bis zum Rasenmähen.

1977 bringt der Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" wieder mal den 2. Platz 3 Punkte hinter Windeck. Der Landeswettbewerb bringt für Windeck und Winterscheid je eine Silbermedaille.

Am 08.04.1978 hatte der Heimatverein zu seinem 25-jährigem Jubiläum geladen. Der prominenteste Gast war der nordrhein-westfälische Minister für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Dr. Dieter Deneke. In seiner Festrede hob er hervor, der Ort habe musterhaftes demokratisches Selbstverständnis praktiziert. Er kenne diesen Ort noch aus der Zeit von 1953 und könne beurteilen, was seit dieser Zeit für die Entwicklung des Ortes Winterscheid geleistet worden sei.

wird fortgesetzt


 


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